
Wir leben mit iPhone und iPad, schweben in der iCloud – ei, ei, ei, was braucht es bei so viel Selbstbezogenheit auch noch Selbstliebe? Wenn uns die vielen neuen Gerätchen und virtuellen Welten einen Schritt näher zu uns selbst bringen würden, ja, wenn es Werkzeuge der Selbsterkenntnis wären, sähe es anders aus. Mit «Yöhs» und «LOLs», mit Daumen rauf, Daumen runter ist das nicht getan. Liebe und Bezogenheit führen eher dazu, dass wir uns aus dem Bazar der Gefälligkeiten verabschieden und uns dem zuwenden, was zuverlässig Beziehung stiftet seit eh und je: Atem und Herzschlag, Achtsamkeit, ein wacher, unverstellter Blick – und siehe, die Welt macht sich schön, es wird Frühling. Gefällt mir.
Dem Gott der Liebe wird heute gehuldigt im Eros-Center. Doch der Sohn der Aphrodite hat mehr zu bieten: Eine zeitgemässe Annäherung zwischen Casanova und Fifty Shades of Grey.[mehr]
Gold ist nicht nur eine Kapitalanlage. Vielmehr vermag es der Seele die königliche Würde wiederzugeben in einer stressgeplagten Welt – sagen Naturheilpraktiker. Auf in goldene Zeiten![mehr]
Paulo Coelho ist einer, der sich gerne bei anderen Autoren bedient. Sein Roman Der Dämon und Fräulein Prym basiert auf Friedrich Dürrenmatts klassischem Drama Der Besuch der alten Dame. Der brasilianische Erfolgsautor hat diesen Zusammenhang auch unumwunden eingeräumt.[mehr]
Ein Yogi lebt als Einsiedler im Himalaja und meditiert. Diese Vorstellung ist derart heftig ein Klischee, dass jeder Filmemacher es eigentlich tunlichst vermeiden sollte, diesem Bild nahe zu kommen. Nicht so Gaël Métroz.[mehr]
Wie bereits in SPUREN 106 berichtet, öffnet das Cosmic Ciné Filmfestival diesen Frühling seine Tore zum ersten Mal in der Schweiz. Vom 11. Bis 17. April 2013 werden im Arena Cinema in Zürich nominierte Filme über Nachhaltigkeit, Bewusstsein und Wertewandel gezeigt.[mehr]
Weitere Themen in der Ausgabe SPUREN Nr. 107 Frühling 2013
Klaus Heer, Eckart von Hirschhausen, Bruce Lipton und weitere Persönlichkeiten erzählen, was es für eine stabile Bindung braucht.
Eine Surrogat-Therapeutin ersetzt den fehlenden Partner.
Joachim Bauer: der Resonanzforscher im Interview.
Michael A. Singer sagt, worum es im Leben wirklich geht.
Regula Meyer über neue Tierarten, die hier heimisch werden.
Yoga an der Decke und weitere Ausprobiert.
Die Buchneuheiten des Frühlings.
The Making of Jesus Christ von Luke Gasser.
Musik von Shimshai bis Loreena McKennitt.
Christine Steiger, Dietmar Bittrich, Eva Rosenfelder und Gastkolumnistin Orna Ralston.
Ein Liebesroman, in dem meditiert wird, und zwar nicht zu knapp – dieses Kunststück ist Susann Pásztor gelungen. Vor kurzem hat die Berliner Schriftstellerin mit grossem Erfolg ihren zweiten Roman veröffentlicht: «Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts». Ein Interview.[mehr]
Gilles Bernheim, bis vor kurzem noch Oberrabbiner der französischen Juden, ist am 11. April 2013 von seinem Amt zurückgetreten. Dem Rücktritt voraus ging eine heftige Kontroverse um immer neue Enthüllungen von Plagiatsvorwürfen und um einen erschwindelten akademischen Titel. [mehr]
Primitiv, aufreizend, lasziv - das alles und noch weit mehr wurde einer Bewegung zugeschrieben, als sie das erste Mal auf der Bühne zu sehen war. Und die Bezeichnungen waren ganz und gar nicht anerkennend gemeint, schliesslich hatte ein Wort wie «geil» damals noch keine positive Konnotation. Geil wa[mehr]
ER/ «Tinnitus» ist in der Bevölkerung kein Fremdwort mehr, auch wenn es vom Lateinischen «tinnire = klingeln» abstammt. Tinnitus verschont keine Altersklasse, es pfeift, brummt, zischt, klickt oder klingelt auf einem oder beiden Ohren und ist nur von den Betroffenen selbst, ohne jegliche äussere Sch[mehr]
«Dilige, et quod vis fac» – liebe und tue, was du willst: Diese dem heiligen Augustinus zugesprochene Aussage fasst für mich in einem Satz das neue, in jeder Hinsicht starke Buch des Schweizers Tiefenpsychologen Jürg Theiler zusammen. Liebe ist hier im Sinne einer wissentlichen und willentlichen Wah[mehr]
«Wie ein Blitz aus heiterem Himmel», so empfanden selbst enge Mitarbeiter von Papst Benedikt dessen Ankündigung auf Ende Februar 2013 sein Amt niederzulegen. Fragt sich, wie heiter der Himmel über Vatikanstadt denn wirklich war. Lesen Sie hier einen kurzen Auszug aus einer Novelle, die bereits 2009[mehr]
Die Ukrainerin Alena Cherny veranstaltet in Winterthur ein Benefizkonzert. Die Mittvierzigerin, eine geschätzte und anerkannte Konzertpianistin, will der Musikschule ihres Heimatdorfes aus Dankbarkeit einen Flügel schenken. In Romny, einem kleinen ukrainischen Dorf, war ihr, dem Wunderkind, der Weg[mehr]
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