SPUREN-Blog von Caroline Wolfer

Caroline Wolfer

Seit ihrer Kindheit pendelt Caroline Wolfer zwischen dem Dasein als Mensch und dem Sein als Pferd. Dass sie als Mädchen von Pferden schwärmte – geschenkt. Doch bei ihr hielt diese Faszination an bis heute und vertiefte sich fortwährend zu einem innigen Austausch mit dem Kern dieser empfindsamen Wesen. In ihrem Buch «Die Pferdin» (Edition Spuren) erzählt sie, wie die Liebe zu den Pferden sie bis in den äussersten Süden von Patagonien führte, wo sie mit einem Gaucho in einer Aussenstation lebte und Wildpferden begegnete. Vor kurzem folgte sie den Stimmen dieser Tiere, packte ihre Sachen in der Schweiz und fuhr zurück nach Argentinien. Von dort schreibt Caroline Wolfer nun ihren Blog für Spuren.

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Caroline Wolfer

Wenn Kälber reiten können [28. Dezember 2025]

«Das Pferd von hinten aufzäumen». Dieses Sprichwort erwähne ich seit Jahren immer mal wieder. Anders gesagt heisst das, dass vieles verkehrt betrachtet und verkehrt gemacht wird.

Wildnis und Zivilisation [04. Dezember 2025]

Diesmal geht es um die wahre Wildnis, um jene Bereiche, in denen die Natur herrscht und der Mensch nicht bestimmen kann. In der Zivilisation ist es ja umgekehrt. Ich bin mir die Wildnis der Natur sozusagen schon gewohnt, und ich liebe sie auch. Aber das kann auch sehr anstrengend sein, nicht nur…

Warum ist es bloss so schwer, den anderen zu verstehen? Das fragen sich viele Pferde täglich, wenn sie es mit ihren Besitzern und deren Anforderungen zu tun bekommen. Eine Lektion «Pferdisch» mit Caroline Wolfer.

Die universelle Rangordnung [05. September 2025]

Wer ist in einer Herde der «Chef»? Pferde haben mir ja schon so vieles beigebracht. Und immer wieder kommt etwas Neues dazu. Es hört nie auf.

Glaubst du an Zufälle? [06. August 2025]

Mit Pferden erlebt Caroline Wolfer zuweilen wunderliche Dinge. Ein bisschen hat sie sich ja bereits daran gewöhnt. Auch daran, dass ihr längst nicht immer geglaubt wird, wenn sie von diesen «komischen Sachen» erzählt …

Ich könnte meinen Text: «Von der ersten in die dritte Welt» nennen oder «Von der ersten auf die dritte Stufe». Je nachdem wie ich es beleuchten möchte. Konkret bin ich von Argentinien wieder in die Schweiz gereist – für den Schweizer Sommer. So wie ich es gerade empfinde, bin ich von der dritten…

Armut und Fülle [09. Juni 2025]

Armut und Fülle lassen sich unterschiedlich auslegen. Vor allem aber ganz verschiedenartig verstehen. Und es sind ja nicht «nur» Wörter, sondern es sind fühlbare Zustände. Für mich hier in Argentinien ist es meist offensichtlich, Armut und Fülle im universellen Sinne zu verstehen – und zu begreifen,…

Seit langem setzt sich Caroline Wolfer mit der grobstofflichen und der feinstofflichen Welt auseinander. Nicht wirklich weil sie das so gewollt hat. Sondern weil das Leben sie mit Vehemenz in diese Position gedrängt hat.

Statt draussen in der Pampa bei Wildpferden zu sein, sieht sich Caroline Wolfer gezwungen, in der Metropole Buenos Aires zu leben. Auf dem Drahtesel bewegt sie sich durch eine ihr fremde Welt von Häusern und Strassen. Und erkennt: In dieser Art von Wildnis könnte sie tatsächlich verloren gehen.

Ilusión ist der Name einer Stute, die mit ihrem Fohlen «Rey» bei den Wildpferden in Mendoza lebt. Sie hatte sich von Argentinien aus, bereits als ich noch in der Schweiz lebte, mit meiner Stute Reina «abgesprochen», beziehungsweise verbunden.

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