Offener Brief an Autor René Egli von Marcel Rey

Lieber Herr Egli, 

Vorerst meine aufrichtige Anerkennung und Gratulation zu Ihrem erstaunlichen Bucherfolg! Eine Bekannte von mir machte mich darauf aufmerksam und bat mich zugleich um meine Meinung über das von Ihnen entwickelte Lola-Prinzip zu geben. Ich muss zugeben, dass ich weder Psychologe oder Philosoph, noch ein Esoteriker oder Religionsexperte bin, aber aus reiner Lust und Freude hat es mich dann doch schlussendlich gepackt, ein paar Gedanken über Ihr Buch niederzuschreiben. Ich gebe ohne weiteres zu, dass der Inhalt eine Herausforderung für alle ist. Glauben Sie aber ja nicht, dass ich gegen Sie 'kämpfen' will. Es ist mir sogar das grösste Vergnügen, mich ein wenig näher mit Ihrer LOLA- Welt zu befassen, bringen Sie doch vieles, das sehr gut und absolut akzeptabel ist ( wenn auch nicht neu!) und ganz bestimmt vielen Menschen mit ihren Problemen helfen kann.
Sie haben also für Ihre Leser mehr oder weniger eine Abkürzung zu Glück und Wohlbefinden , wenn nicht sogar zur Erleuchtung entwickelt. Eigentlich in der heutigen Zeit keine schlechte Sache, können wir doch endlich das stundenlange Meditieren, tagelange Fasten und die jahrelange Sadhana dank Ihrem Lola-Prinzip ein für allemal vergessen. Es ist eigentlich erstaunlich, dass Buddha, Jesus, Meister Eckhart, Johannes vom Kreuz, Rumi, Kabir und alle andern grossen Mystiker, die je auf dieser Welt wandelten, nicht schon vor Jahrhunderten Ihr System der Glücksfindung entdeckten, wäre doch der Welt viel Leid und Blutvergiessen erspart geblieben.
Jeder Mensch hat die Macht, über alle Umstände triumphieren zu können. 99
Dass Sie Ökonom sind und äussserst wirtschaftlich denken, ist in Ihrem ganzen Buch leicht ersichtlich und dass Sie eine ausgeprägtes Verlangen nach Macht haben, liest sich praktisch alle paar Seiten. Sicher vergönnt und wünscht man jedermann Erfolg, finanzielle Belohnung und ein gutes Leben . Demut und Bescheidenheit, wie uns praktisch alle Weisheitslehrer von Ost bis West lehren, scheint bei Ihrer Methode nicht unbedingt eine anzustrebende Tugend zu sein, aber das ist ja schliesslich in der heutigen Zeit,- geprägt durch einen unverkennbaren Hang zum Hedonismus und Narzissmus-, auch nicht unbedingt Ziel moderner Selbstverwirklichung.
Da den meisten von uns das alles-erkennende Bewusstsein eines Buddha fehlt, müssen wir uns, ob wir es wollen oder nicht, in einer polaren Welt von Licht und Schatten, Hoch und Tief, Gut und Böse , Freude und Leid arrangieren und so bleibt uns meiner Ansicht nach eine Bewertung alltäglicher Situationen nicht erspart, obschon Sie Ihren Lesern empfehlen, jegliches Urteilen und Verurteilen zu lasssen. Zugegeben, ich schätze Ihren Ratschlag, dass wir uns des Urteilens und Verurteilens vermehrt bewusst sein sollten. Gerade in unserem Kulturkreis verspürt man einen schrecklichen Pessimismus und eine geradezu katastrophale Orientierungslosigkeit und Sinngebungskrise, verbunden mit endloser Kritik an allem. Ob Ihr Lola- Prinzip auf lange Sicht diese Krise überwinden hilft, bezweifle ich sehr, aber ich bin voll überzeugt, dass Ihr System sogar sehr gut funktioniert und zwar über längere Zeitabschnitte . (Ich habe da meine Eigenerfahrung mit positiven Denken, kam aber nie über Emil Coué und Dale Carnegie hinaus! ) Sie kriegen ganz bestimmt Hunderte von lobenden Briefen.
„Ein Mensch, der wirklich Macht hat, ist für sein Leben verantwortlich." 25
Herr Egli, haben Sie sich noch nie gefragt, wieso denn die Weisheitslehrer aller Kulturen nach ihrer Erleuchtung oder nach der Einswerdung mit allem, mitunter jahrelang - wie im Falle Buddhas über 40 Jahre -, die ignoranten Massen eine Welt über Dharma und Adharma , Gut und Böse, Licht und Schatten bewusst machten und wie man sich aus dieser Verstrickung erlöst? Ist nicht die einzig logische Folge eines nur positiven Denkens und Weltbildes, dass man den Gegenpol, eben all das Negative und Unangenehme, verdrängt und nicht wahrhaben will?
Ich weiss, dass Sie in Ihrem Buch auch sagen, man soll nichts werten und urteilen, aber soweit bin ich noch nicht und versuche es vorläufig auch nicht in einer Welt von Positiv-Denkern als Tugend zu erreichen. Mehr dazu später. Ihr Kapitel über das Loslassen finde ich sehr gut geschrieben. Phantastisch ist, dass Sie schlussendlich Ihren Lesern ein Leben ohne Probleme versprechen, in dem jeder, ganz seinem positiven Gedankenmuster entsprechend, nur Gutes an sich zieht. Eigentlich wunderbar, und man muss sich fragen; was will man noch mehr! Sehr gut finde ich auch, dass Sie Ihren Lesern empfehlen, wieder ein fundamentales Vertrauen in Gott und das Leben zu kultivieren. ( S 27) Dass wir alle an unnötigen Sorgen und Ängsten leiden, würde vermutlich jeder Therapeut und Seelsorger bestätigen, aber dass wir zugleich auch Opfer und Täter eines Wirtschaftssystems und einer geradezu perversen Lebensphilosophie sind , in dem jeder zum nimmersatten Homo-Konsumens degradiert wird, sei nur nebenbei erwähnt. Der Motor der modernen Wistschaft ist Gier, Habgier und ohne diese würde sie in sich zusammenfallen. Ja, dass wir in einer Kultur leben , in der jeder glückliche und genügssame Mensch sogar wie ein Subversiver, als wandelnde Provokation wirkt, sollten ja gerdade Sie als Oekonom wissen, denn solche Leute sind von Natur aus denkbar schlechte Konsumenten und lassen sich auch nicht leicht durch die ganze Werbeindustrie manipulieren und beeinflussen. Eine Wirtschaft die auf den Menschen praktisch keine Rücksicht mehr nimmt, die immer wachsen muss, die alle negativen Faktoren wie Umweltverschmutzung, Verschwendung, Kriminalität, Alkoholismus, Drogenprobleme usw. sogar als positiv im Bruttosozialprodukt verrechnet, kann keine bescheidenen und mit wenig zufriedenen Leute dulden, aber wie schon gesagt, das wissen Sie alles besser als ich. Was ich mit dieser Aussage genau zu sagen versuche, beschreibt auf hervorragende Weise Erich Fromm in seinem Buch : „Haben oder Sein."
„Es liegt an Ihnen, ob Sie sich zu einem machtlosen oder einem machtvollen Menschen machen wollen."62
„Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet" empfehlen Sie uns auf Seite 31 und l37 ganz spezifisch. Sicher ein akzeptabler Ratschlag; dass aber Jesus selber nicht gerichtet haben soll, nehme ich Ihnen natürlich nicht ab. Traurig genug, dass gerade Jesus als der Erfinder der ewigen Verdammnis in der Bibel betrachtet werden muss, denn das Alte Testament erwähnt diese schrecklichste aller erdenkbaren Strafen nur an wenigen Stellen.


Jesus richte nicht, behaupten Sie! Hier eine kurze Gegendarstellung:
Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet
„Und es ist nahezu so, dass nach dem Gesetz alles mit Blut gereinigt wird und dass es ohne Blutvergiessen keine Vergebung gibt." Hebräerbrief 9 : 21-22
„ Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richtet; sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde." Johannes 3 . 17
Und so sprach Jesus; „ Meint nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf der Erde zu schaffen. Nein, sage ich euch, sondern Entzweiung. Denn von jetzt an werden fünf in einem Haushalt entzweit sein, drei mit zweien und zwei mit dreien. Es werden entzweit sein der Vater mit dem Sohn, die Mutter und die Tochter..." Luk 12 , 51 - 54
„ Wenn jemand zu mir kommt und nicht seinen Vater und seine Mutter und sein Weib und seine Kinder und seine Brüder und seine Schwestern und dazu auch sein Leben hasst, kann nicht mein Jünger sein. Luk.14:26
„ Aber jetzt, wer einen Beutel hat, nehme ihn, gleichfalls auch (wer) eine Tasche (hat), und wer kein Schwert hat, verkaufe seinen Mantel und kaufe eines. „ Luk 22:36
„ Ich sage euch: Jedem, der hat, wird gegeben werden; dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen, was er hat. Doch diese meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie König würde, führet hierher und macht sie vor meinen Augen nieder.„ Luk 19 :27
„ Meinet nicht, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, einen Menschen mit seinem Vater zu entzweien und eine Tochter mit ihrer Mutter..." Matthäus 10 : 34 -36
„ Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden." Luk. 10 : 19
„ Denn es wird geschehen, dass der Menschensohn kommt in der Herrlichkeit seines Vaters mit seinen Engeln, und dann wird er einem jeden vergelten nach seinem Tun. Matth. 16:27, Matth. 25:31, Mark. 8:38, Luk, 9:26
„ Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: ' Du sollst nicht töten '; wer aber tötet, der soll des Gerichts schuldig sein. Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt; Du Nichtsnutz! Der ist des Hohen Rates schuldig; wer aber sagt; Du Narr! der ist des höllischen Feuers schuldig." Matth. 5 :21
„ Es wird Tyrus und Sidon erträglicher ergehen im Gericht als euch. „ Matth. 1 :21 Luk 10 :36
„ Der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben. „ Johannes 5 :22
„ Ich kann nichts von mir aus tun. Wie ich höre, so richte ich, und mein Gericht ist gerecht; denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des dessen, der mich gesandt hat." Joh 5: 30
„ Ich bin zum Gericht in diese Welt gekommen, damit, die die nicht sehen sehend werden, und die sehen, blind werden. „ John. 12 :31
„ Wenn dich aber dein rechtes Auge zum Abfall verführt, so reiss es aus und wirf's von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde. Wenn dich deine rechte Hand zum Abfall verführt, so hau sie ab und wirf sie von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle fahre. „ Matth. 5 :29 , Mark 9 : 28
„ Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle. „ Matth. 5 29
„ Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestossen werden. Denn wenn in Sodom die Taten geschehen wären, die in dir geschehen sind, es stünde noch heutigen Tages. „ Matth. 11 :15
„ Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr Land und Meer durchzieht, damit ihr einen Judengenossen gewinnt; und wenn er's geworden ist, macht ihr aus ihm ein Kind der Hölle, doppelt so schlimm wie ihr. „ Matt. 23 :15
„ Ich will euch aber zeigen, vor wem ihr euch fürchten sollt; Fürchtet euch vor dem, der, nachdem er getötet hat, auch Macht hat, in die Hölle zu werfen. Ja, Ich sage euch, vor dem fürchtet euch."Lu k. 12 : 5
„ Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben." Joh. 5 22
„ Ihr richtet nach dem Fleisch, ich richte niemand. Wenn ich aber richte, so ist mein Richten gerecht; denn ich bin's nicht allein, sondern ich und der Vater, der mich gesandt hat." Joh. 8 :26
„ Ihr Schlangen , ihr Otternbrut! Wie wollt ihr der höllischen Verdammnis entrinnen?" Matt. 23:33
„ Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich können." Matth. 5 :52
„ Wehe euch, Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschliesst vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein, und die hinein wollen, lasst ihr nicht hineingehen." Matt. 23 :13
„ Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr die Becher und Schüsseln aussen reinigt, innen aber sind sie voller Raub und Gier." Matth. 23 :25
„ Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von aussen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat." Matth. 23, 27
„ Seht euch vor vor den Schriftgelehrten, die gern in langen Gewändern gehen und lassen sich auf dem Markt grüssen." Mark. 12 :38
„ Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden." Markus 16:16
„ Der Feind der es sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel." Matth. 13 39
„ Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln." Matth. 25 :41
usw, usw, usw, Jesus richtet nicht ?


Auf Seite 60 sagen Sie: Jesus hatte keine Angst. Haben Sie vergessen, wie der Gottessohn am Oelberg seinen Vater anflehte, diesen Kelch von ihm zu nehmen und wie er angsterfüllt am Kreuze hängend ausrief: „ Vater, warum hast Du mich verlassen?"
Sie sagen: Jesus betrachtete sich nicht als Sünder. Aber er machte, wie ganz normale Sünder, Busse und fastete und lehrte die ganze morbide Angst- und Sündenlehre, genau wie jeder andere Kleriker, denn die Prediger und die Gottesverwalter leben ja von der Sünde und der Hölle.
Sie sagen: Jesus hat sich nicht in anderer Leute Angelegenheiten eingemischt. Er aber hatte während seiner ganzen Lehrtätigkeit Streit mit den Pharisäern und Schriftgelehrten.
Sie sagen: Jesus hat total selbständig und logisch gedacht. Er aber glaubte an den Teufel, lehrte die ewige Verdammnis, versprach seinen Jüngern noch zu deren Lebzeit das Reich Gottes auf Erden (Worauf die Christen schon seit 2000 Jahren warten!) dazu erwartet er von uns, dass wir unsern Feinden sieben Mal vergeben, verdammt uns aber in alle Ewigkeit , wenn wir ihm nicht glauben, usw.
Sie sagen: Was er (Jesus) damit erreicht hat, wissen wir alle. Er war unvorstellbar mächtig. Es war aber Jesus, der zum Gespött der ganzen Juden und Unverständnis der Römer den Kreuzigungstod erleiden musste!
Natürlich kann man in diesen heiligen Büchern jederzeit mit esoterischen und psychoanalytischen Projektionen aufwarten, aber das sind nicht die Lehrunterweisungen, die der Durchschnittsgläubige in der Sonntagsschule vernimmt. Man sollte nie vergessen, dass Millionen von Menschen den Tod fanden, weil sie sich weigerten, die historische und nicht die esoterische Frohbotschaft anzunehmen!
Es erstaunt mich immer wieder , wie Leute so mir nichts dir nichts aus 'heiligen' Schriften zitieren, ohne sich je die Mühe genommen zu haben, diese gründlich zu studieren. Sie machen praktisch dasselbe mit dem Islam (Seite 38,44), indem Sie vermutlich einen Ihnen liebgewordenen Sufi zitieren, ohne je den Koran und die Hadiths, und zwar ohne klerikale und esoterische Beihilfe, studiert zu haben. Islamische Theologie unterteilt die Welt in: 'Dar-ul-Islam' ( das Haus des Islam ) und 'Dar-ul-harab' ( das Haus des Krieges und Feindesland ) und es ist die Pflicht eines jeden Muslim dafür zu sorgen und wenn nötig zu kämpfen, dass sich die ganze Welt eines Tages Richtung Mecca beugt. Dass jeder freiheitsliebende und demokratisch gesinnte Mensch berechtigte Bedenken gegenüber dem Islam haben muss, bestätigen die Länder, in denen der Gottesstaat im Sinne von islamischen Schriften eingeführt wurde. Und dass jeder demokratische und freiheitsliebende Bürger unsern muslimischen Brüdern und vor allem Schwestern helfen sollte, aus ihrem klerikalen Gefängnis auszubrechen, ist für mich ein Teil positiver Sozialarbeit. Wo Apostasie (Abfall vom Glauben) mit dem Tod bestraft werden darf, kann man nicht von Religionsfreiheit reden. Aber hier doch noch eine kleine Kostprobe göttlicher Offenbarung, oder wohl schon eher islamischer Theologie:
„ On unbelievers is the curse of Allah „ 2:161
„ Allah is an enemy of unbelievers „ 2:98
„ Unbelievers are the enemies of Allah and they will roast in hell „ 2:15
„ Muslims are the best of all nations ( 3:110 ). Thus they are superior people, entitled to dominate the rest of mankind „
„ O Ye who believe! Murder those of the disbelievers ... and let them find harshness in you „ 9:123
„ Humiliate the non-Muslims to such an extent that they surrender and pay tribute „ 9:29
„ Allah has cursed the unbelievers and proposed for them a blazing hell „ 33:60
„ O Believers! Do not make friends with the Jews and Christians ... 5:55
„ Muslims are harsh against the unbelievers, mercyful to one another „ 48:25
„ Fight against them until idolatry is no more and Allah's religion reigns supreme „ 8:39
„ Fighting is obligatory for you, much as you dislike it „ 2:216
„ Believers! Make war on the infidels who dwell around you „ 9:123
„ O Prophet! Make war on the unbelievers and the Hypocrites. Their ultimate abode is Hell „ 9:73
„ O Prophet! Exhort the believers to fight „ 8:65
usw. usw. usw.
Moderne Interpretatoren, wie auch der weltbekannte Theologe Hans Küng , erklären - ganz im Sinne der Sufi-Tradition -, dass diese offensichtlichen Schlachtrufe des Jihad ( heiliger Krieg ) einen Krieg gegen die dunklen Mächte in uns und mit uns selbst bedeuten, was natürlich kein Hamas-, Taliban- oder Hisbollah-Krieger und 99% der Mullahs und Ayatollahs schlucken würden. Man kann jederzeit eine esoterische Auslegung in heilige Schriften hineinprojizieren , aber dies wird in praktisch allen Fällen von den professionellen Schriftgelehrten und Gotteswissenschaftern und von jeder Koran- und Sonntagsschule vehement abgelehnt.
Um einen kurzen Einblick in diese Gottesbücher und die damit verbundenen Folgen zu erhalten, empfehle ich Ihnen folgende Bücher : von Franz Buggle „ Denn sie wissen nicht, was sie glauben" Rowolt Verlag, von Ibn Warraq „ Why I am not a Muslim", erschienen bei Prometheus Books und von Israel Shahak „ Jewish History, Jewish Religion." Solche Bücher sollten eigentlich Pflichtlektüre eines jeden Abendländers - besonders unserer Elite - sein. Aber eben, diese Bücher beschäftigen sich mit den Schattenseiten , den negativen Auswirkungen göttlicher Revelationen und das ist natürlich in der Positiv-Denker - und LOLA - Welt die Todsünde Nummer Eins auf dem Weg zu immerwährendem Glück.
„ Sie sollen durch ein optimales, machtvolles Verhalten Ihre Probleme lösen." 67
Sie empfehlen Ihrer Leserschaft wie gesagt, nicht zu urteilen oder zu richten. Sind Sie sich bewusst, dass Sie eigentlich selber nicht aus dieser Urteilensfalle gekommen sind, denn auf Seite 30, 31 urteilen Sie richtig über den Sündenkult in unserem religiösen Umfeld, erwähnen dann aber doch befremdend : „ Wer dieses Spiel mit der Sünde mitmacht, ist selbst verantwortlich; niemand zwingt ihn dazu." Werden und wurden aber nicht gerade Kleinkinder Opfer dieser elenden Indoktrination durch Sündenprediger, und zwar ohne je gefragt zu werden? Oder müssen unsere Kleinsten dies über sich ergehen lassen, weil sie mit drei und fünf Jahren nicht richtig denken und somit selbstverschuldet die ganze Neurotisierung auf sich ziehen? Wie gut die Religionsindustrie mit Sünde , Angst und Höllen-Drohungen funktioniert , beweist ja schon die Tatsache, dass die meisten Mitglieder die nur noch als Karteileichen in unserern offiziellen Staatskirchen mitdabei sind, die grösste Mühe mit dem Kirchenaustritt bekunden, und obschon sie von den klerikalen Fabrikationen kaum mehr was glauben, trotz allem ihre Kinder zur Religionsindoktrination senden.
Auf Seite 47, 50 urteilen Sie über unser Gesundheitswesen, und zwar in berechtigter Weise, denn die Kostenexplosion ist wohl bald kaum mehr tragbar.
Auf Seite 54, 55 richten Sie über die Kirchen und auch hier muss ich Ihnen beipflichten.
Auf Seit 56 - 58 urteilen Sie als Ökonom über Wirtschaft, Arbeitslosigkeit und Arbeitsbeschaffung und schliessen das Kapitel mit der hervorragenden Beurteilung: " Als Mensch werden Sie ebenfalls dann die grössten Fortschritte machen, wenn Sie herkömmliche Ansichten mindestens einmal in Frage stellen." 59 Aber bedeutet 'in Frage stellen' nicht auch reflektierendes Beurteilen und führt richtiges Urteilen nicht zu Schlussfolgerungen, ob etwas menschenfördernd oder evolutionshindernd ist? Dharma versus Adharma !
Ich glaube, jeder denkende Mensch sollte froh sein, dass es immer Leute gab und gibt, die kritisch analysieren, urteilen und wenn nötig eben auch verurteilen konnten und können. Es gab glücklicherweise schon immer Menschen, die sich nicht nur mit positivem Denken, positiven Schwingungen , liebevollen Energiefeldern begnügten. Von Buddha bis Mahatma Gandhi, von Sokrates bis Wilber sind es Individuen, die über gängige Meinungen und Ansichten urteilen und wie gesagt, wenn nötig verurteilen. Wo wären wir ohne die Aufklärer, die uns aus der Knechtschaft der Kirchen und dem Feudalsystem befreiten? Ihren Gedanken, ihren Urteilen verdanken wir heute die Menschenrechte, die Frauen- und Kinderrechte. Ihnen schulden wir, dass wir uns heute in den Medien äußern können und dass der 16 Stundentag und die 7- Tage-Arbeit pro Woche vor 150 Jahren ein Ende nahm! Ihnen verdanken wir die Glaubens- und Gewissensfreiheit. Waren es zum Beispiel die Kleriker, die die morbide Sündenlehre der katholischen Kirche von sich aus aufhörten zu predigen, oder waren es Außenseiter ,die über Jahrhunderte auf diese perverse Höllenindoktrination kritisch urteilend aufmerksam machten? Waren es die Positiv-Denker , die die Kinderarbeit abschafften? Nebenbei ; auch ein LOLA- Jünger darf solche negativen Umstände und Situationen nicht wahrnehmen, denn das widerspricht ja dem Hauptgebot positiven Denkens! Verdrängung und nochmals Verdrängung ! Alles eine Frage des Bewusstseins!
Herr Egli, war und ist es nicht immer so, dass der Bewusste den Unbewussten bewusst macht ?
Auf Seite 75 richten Sie über den sowjetischen Materialismus, unterlassen es aber, den westlichen rücksichtslosen Konsumismus zu kritisieren und in welche Sinneskrise diese Ideologie uns geführt hat.
Auf Seite 116 richten Sie über die Therapeutenszene.
Auf Seite 170 über die Philanthropen und Leute, die Solidaritäts -Aktionen finanziell unterstützen.
Auf Seite l75 über die armen Völker .
Im Lola 2, 'Die Formel für Reichtum' verurteilen Sie ganz Afrika für seine Armut. Seite 21 usw. usw.
Die Wirtschaftsprobleme lösen Sie ganz einfach mit „ richtigem" Denken. Armut hat für Sie nichts zu tun mit Strukturproblemen, mit Verteilungsmechanismen oder unfairen Preisen für geleistete Arbeit und Produkte. Arbeitslosigkeit ist eine Frage von Einstellung und falschem Denken für Sie, nicht das Resultat immer effizienterer Produktion und dass viele Jobs gar nicht mehr existenzsichernd sind oder sie niemand bezahlen will. Die Mächtigen und Interessenverbände, wie auch die shareholders und Leute, die behaupten, Geld könne 'arbeiten', werden Ihre Wirtschaftsanayse mit Wohlwollen gelesen haben. Könnte es nicht auch sein, dass etwas mit unserer Philosophie und der rücksichtslosen Konsumideologie nicht stimmt? Da Sie ja Jesus Christus öfters zitieren, möchte ich Sie fragen, ob der Gottessohn im heutigen Abendland die Fundamente seiner Bergpredigt wiedererkennen würde? Sagte dieser Mann nicht einmal: „ Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan, das habt ihr mir getan." Ermahnte er uns nicht: „ Mir war hungrig und ihr gabt mir zu essen, mir war durstig und ihr gabt mir zu trinken, usw." ( Da würden doch in Ihrem Falle ein paar positive Liebessendungen genügen!)
„ Und diese totale Freiheit gibt Ihnen auch Macht." 68
Mir scheint, dass Sie eine pathetische Angst vor Konflikten haben. ( 66,67) Herr Egli, ich kann mir kein Leben vorstellen, wo man nicht herausgefordert wird und Konflikten ausweichen kann. Mir scheint, das gehört dazu, aber es ist ein Unterschied, ob man Konflikte in der Aussenwelt, im täglichen Leben bewältigt oder sie ins Unterbewußtsein verdrängt und dort wuchern lässt. (Vermutlich schreit auch Ihre unbewusste Ohnmacht so vehement nach Macht und Allmächtigkeit !)
Sie erwähnen auf Seite 66, wie der Kommunismus sowjetischer Prägung als Heilslehre zu Unterdrückung, Konflikt und Krieg führten. Ich will dieses Barbaren-System in keiner Weise unterstützen, aber wieviele Millionen von Toten forderte der aggressive Islam und die Leichen und Geschändeten des von Feindesliebe predigenden Christentum überbieten wohl alles Vorstellbare. Man denke nur an die Christianisierung der halben Welt mit Kanonen und Feuerwasser, die lodernden Scheiterhaufen, die Sklaverei, die Kolonisierung und Unterdrückung ganzer Völker und dazu die millionenfache Ausrottung der Indianer , und das alles im Namen eines Mannes, der predigte: „ Liebet eure Feinde, ... wenn dich einer auf die linke Wange schlägt, dann halte die rechte hin, .... wenn dich einer nach dem Kittel fragt , dann gib ihm den Mantel dazu, .... und wenn ihr verfolgt werdet, dann frohlocket.!! In keiner Religion wird soviel von Liebe und Feindesliebe gepredigt, aber keine andere Religion brachte soviel Leid und Untoleranz über die Menschheit!
„ Wir werden sehen, dass es tatsächlich ein Verhalten gibt, das zu einem Maximum an menschlicher Energie - und das heisst auch Macht - führt." 73
„ Wenn Sie sich verändern, dann verändert sich die Welt!" Da kann ich Ihnen nur beistimmen, wie auch, dass eine Änderung zuallererst bei mir selber anfangen muss. Mit Ihrer Aussage auf Seite 67 habe ich aber meine Mühe:. „ Das einzige, das zählt , sind Sie. ... Was die andern tun, wie sich die andern verhalten, ist deren Problem." Passt wunderbar in die gängige New-Age und Esoterik- Bewegung ! Fuck you, Jack, I'm alright! Da wir aber alle Teil eines Kollektivs sind und in mehrschichtiger Beziehung zueinander stehen, geht mich eben die Welt auch über meinen persönlichen Narzissmus und Egoismus hinaus etwas an. Es kann mir ja nicht gleich sein, wenn rund um mich die ganze Umwelt zerstört wird oder Minderjährige in Bordelle verkauft werden, oder wenn alle Menschlichkeit und die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder auf dem Altar des Profits und der Macht geopfert wird. Sie, Herr Egli, kümmern sich ja ganz offensichtlich auch um die Welt und Ihre Mitmenschen, sonst hätten Sie doch nicht dieses Buch geschrieben ! Oder ahnten Sie als Oekonom ein gutes Geschäft ?!
„ Liebe hat sehr viel mit Macht und Wohlstand zu tun." 189
Auf Seite 85 zitieren Sie den französischen Atomphysiker J.E. Charon, der gesagt haben soll : „ Es gibt keine objektive Welt, die Welt ist das, was wir von ihr denken." Die indischen Vedantins betrachten die Welt ja auch als Maya, oder Illusion - als ein Gedanke Brahmans -, aber ich möchte die Reaktion unseres Atomphysikers und des Yogis sehen, wenn ihm ein 5 kg schwerer Hammer in dieser nicht-objektiven Welt auf die Füsse fallen würde!! Diese Welt mag ja eine Illusion oder eine Traumwelt sein, aber solange wir als gewöhnliche Sterbende in dieser Traumwelt leben, gelten vermutlich in den meisten Fällen auch die Gesetzmässigkeiten dieser Traumwelt.
„ Ein wirklicher Champion lebt in Übereinstimmung mit den hier erwähnten universellen Gesetzmässigkeiten - und das macht ihn unschlagbar." 146
Um die Welt und unser Überleben in einem immer verrückter werdenden Umfeld scheinen Sie sich keine allzugrosse Sorgen zu machen, denn Sie sagen uns unmissverständlich: „ Sollten wir nicht überleben, dann ist das auch kein Unglück, da wir ja wissen, dass der Tod nicht existiert." Sind dies tröstende Worte für eine Mutter, die Ihr Kleinkind verliert, weil es aus Versehen aus einer Giftflasche getrunken hat? Und es tat dies vermutlich - ganz Ihrer Theorie entsprechend -, weil es zu diesem Zeitpunkt die falschen Gedanken hatte! Das Kind ist ja logischerweise nur in den Gedanken der Mutter gestorben, denn wie Sie sagen: „ Wir - Sie und ich - machen die Welt mit unserem Denken."( Seite 88)
„ Spüren Sie die Macht, die Sie dadurch plötzlich bekommen ? Die Welt ist genau das, was Sie von ihr denken ! Und das gibt Ihnen Macht, Macht über die ganze Welt, über Ihre Welt." 85
Auf Seite 104 unterrichten Sie uns : „ Ähnliche Gedanken haben ähnliche Schwingungen und ziehen sich deshalb an." Irgend etwas stimmt da doch nicht ganz, denn ich treffe in meinem Leben die wunderbarsten Leute, viele darunter möchte ich sogar zu den Weisen zählen, aber die meisten Positiv-Denker und vermutlich auch Ihre LOLA - Jünger würden mich als äusserst destruktiven und negativen Menschen bezeichnen. Ich stehe natürlich voll zu meiner 'Negativität', ja ich kann sogar sehr gut mit diesem Vorwurf leben.
Sie sehen ja, mit welcher „ Negativität „ ich Ihr sicher wohlgemeintes Buch zerreisse! Ich habe absolut keine Berührungsängste, auch die Schattenseiten des Lebens zu akzeptieren, und da Sie diese in Ihrem Buch total veneinen, mache ich diese kurze Buch-Analyse mit grösstem Vergnügen. Da es - wie Sie richtig sagen-, Zufall im Kosmos nicht gibt (Seite 109) ziehen Sie vermutlich mit Ihren Gedanken einen negativen Typen wie mich in Ihr positives Lebensumfeld!
„Es muss eine Strategie sein, die zu mehr Intelligenz und mehr Macht führt." 137
„ Das Wort 'schuldig' existiert im LOLA-Prinzip ohnehin nicht, weil das LOLA-Prinzip nichts mit Moral zu tun hat. Das Leben kennt keine Moral; MoraL ist eine Erfindung der Menschen „ Lola 2, 43
Sie sagen uns, dass es im Universum keine Moral gibt. ( Seit 113) Das kann ich nicht beurteilen, aber dass das Universum nach einer gewissen Gesetzmässigkeit gesteuert wird, muss ich annehmen. Interessant find ich auch, dass die grössten Weisheitslehrer der Menschheit, sowie auch praktisch alle Yoga-Systeme auf Moral und Ethik pochen, ja diese sogar als Fundament höherer spiritueller Entwicklung betrachten. ( Aber für Sie gibt es ja weder eine geistig-spirituelle, noch eine psychische, sondern nur eine physikalische Welt und diese Welt ist nicht objektiv) . Im Buddhismus, Hinduismus und allen Religionssystemen die in Indien verwurzelt sind, kennt man das Konzept von Dharma, was meistens als gesetzliche Ordnung des Universums, Rechtschaffenheit, die Grundlage menschlicher Moral und Ethik usw. übersetzt wird. Auch die Bibel und der Koran lehren uns Ethik und Moral! Wieso denn ?
Dass Ihr LOLA - Prinzip nichts mit Schwächen zu tun haben will, erkennt man auf Seit 116 , aber alles was in den Schatten, ins Unterbewusstsein verdrängt wird, folgt seinen eigenen Gesetzmässigkeiten, was Ihnen jeder Psychoanalytiker, Psychotherapeut oder Mystiker bestätigen wird. In Ihrer physikalischen, nicht-objektiven Welt zählt das freilich nicht, denn Sie akzeptieren ja nichts Seelisches. ( reden dann aber auf Seite 124 von Körper, Seele und Geist und anderswo sogar von Astralkörper und Astralwelt !)
Sie sagen uns auf Seit 119 : „ Euch geschehe nach Eurem Glauben' Und so geschieht es. Wenn Sie denken, dass Sie in einer feindlichen Welt voll Einbrecher leben, dann' geschieht Ihnen nach Ihrem Glauben.' Wenn Sie denken, dass Sie in einer friedlichen Welt leben, in der Ihnen nichts Böses geschehen kann, dann 'geschieht Ihnen nach Ihrem Glauben'. Jeder Christ weiss das. Oder? „ Herr Egli, ich empfehle Ihnen das Buch : Die dunkle Nacht der Seele" von Johannes vom Kreuz. Was Sie hier Ihren Lesern mitteilen, ist gefährlich und unverantwortlich , weil wir nicht, wie Sie sagen, ganz allmächtige Menschen sind ! Ich habe nämlich meine Zweifel, ob Sie selber allmächtig sind, obschon man dies aus Ihrer Behauptung auf Seite 120 annehmen muss.
„ Spüren Sie die Macht, die unvorstellbare Macht, die darin liegt." 86
„ Was Sie denken , bestimmt Ihr Leben". ( 121) Ich glaube, dem ist sicher nicht ganz so. Denn neben unserem Denken und Handeln bestimmen - wie uns die Weisen Asiens sagen-, auch noch andere Faktoren unser Leben, nämlich unser Karma, das Gesamttotal all unser Samskaras. Wenn Sie schon die Reinkarnationslehre akzeptieren, wäre es da nicht angebracht, das Erklärungsmodell der Buddhisten und Hindus, bei denen diese Lehre eine lebendiger Teil ihres Yoga und ihrer Kultur ist, zu übernehmen, anstatt sich auf eine Eigenfabrikation zu verlassen? Ich empfehle Ihnen die Worte: Karma, Agami-Karma, Prarabdha-Karma, Sanchita-Karma, Antahkarana, Chitta, Vasanas, Svabhava, Svadharma und Varna-Ashram-Dharma im Wörterbuch nachzuschlagen!
„ Es geht um die Macht über Leben und Tod." 129
„ Jeder trägt die totale Verantwortung für das, was er tut, denkt und für das, was ihm geschieht. „ Eine recht brutale Aussage, die in unseren heutigen Zeit sogar mit grösstem Wohlgefallen aufgenommen wird. Man ist somit nur noch für sich selbst verantwortlich, alles andere, zB , wenn es unsern Mitmenschen schlecht geht, ist Selbstverschuldung. Die Welt dreht sich nur noch ums eigene Ich. Ihre Aussage wird freilich von den meisten Esoterikern sofort bestätigt. Ihr ganzes Lola-Prinzip scheint mir sowieso ein gutgemixter und zugegebenermassen sehr erfolgreicher Cocktail aus positivem Denken, Bibelunterweisungen, Machthunger, Dale Carnegie, vereinzeltem Realitätsverlust, Norman Vincent Peale, Josef Murphy, New Age , Esoterik, östlicher Philosophie, ein wenig Atomphysik vermischt mit Liebe und etwas gesundem Menschenverstand und vemutlich einer Ladung Dianetiks, zu sein. Ein wenig Reinkarnation, Aktion- Reaktion und vor allem viel kosmische und wassermännische Liebe verkaufen sich natürlich heutzutage ausgezeichnet. Wie ich schon anfänglich bezeugte, bezweifle ich keinen Moment, dass Ihr LOLA nicht für eine gewisse Zeit sehr gut funktioniert, weil gewisse Gesetzmässigkeiten dies zulassen. Aber eben... nur für eine gewisse Zeit, ... !
Zurück zur Eigenverantwortung. Überlassen Sie ein Kleinkind schutzlos in einem für das Kind gefährlichen Umfeld, da ja jedem, auch den Kleinsten nach seinen Gedanken geschieht.? Hat vielleicht nicht der Stärkere eine Verantwortung gegenüber dem Schwächern? Verantwortung gegenüber der Schöpfung und zwar schon unserern Kindern zuliebe ? Versucht nicht jede liebende Mutter unter allen - sogar den widrigsten Umständen - ihre Kinder zu hüten, zu schützen und zu pflegen um ihnen Wachstum und Leben zu ermöglichen? Zielt nicht alles Leben nach Selbstentfaltung, Selbsterhaltung und dem Streben, sich höher und höher zu entwickeln ?
„ Jetzt wissen Sie, wie die Welt funktioniert. Mit Ihrem Denken verändern Sie die Welt. Das gibt Ihnen eine unvorstellbare Macht." 89
Sie zitieren auf Seite127 Jiddu Krishnamurti; ein gewaltiger Denker unseres Jahrhunderts wie Sie sagen und ich kann Ihnen nur beipflichten. Hier ein paar seiner Statements, die vielleicht weniger in Ihre Lola -Welt passen:
„ We want a little reform here and there, but most of us are afraid to tear down the present society and build a completely new structure, for this would require a radical transformation."
„ What we must realize is that we are not only conditioned by the environment, but that we are the environment -- we are not something apart from it."
„ Conformity begins in childhood through education and the impact of society."
„ Because we desire to maintain our positions, we support the destructive society which has placed us there and given us some measure of security."
„ If parents love their children, they will discover what is right relationship to property: for the possesive instinct has given property an enormous and false significance which is destroying the world. If parents love their children, they will not belong to any organized religion; for dogma and belief divide people into conflicting groups, creating antagonism between man and man. If parents love their children, they will do away with envy and strife, and will set about altering fundamentally the structure of present-day society." usw.
Zitate aus „ Education and the Significance of Life"
Ein äusserst interessanter Mann, der sich nicht scheute, auch einen kritischen Blick auf unsere Gesellschaftsstrukturen zu werfen und sich nicht für zu gut hielt , Missstände beim Namen zu nennen und über sie zu urteilen.
Herr Egli, ich kann Sie jederzeit mit mehr Zitaten von J. Krishnamurti beliefern! Ob Krishnamurti und Buddha Ihnen zustimmen würden, dass 'das Leben kein psychologisches „Problem" sondern ein 'physikalisches „Problem" ist' ( Seite 128), bezweifle ich . Ich glaube, das Leben ist um einiges komplexer, als Sie es in Ihrem Buch präsentieren.
„Wer Reichtum will, braucht Macht; Macht über sein eigenes Leben." 2. Lola Buch 35
Sie empfehlen uns, den Ist-Zustand und das Jetzt zu akzeptieren und erwähnen etwas von Zielerreichung.
Wenn der Ist-Zustand urteilslos akzeptiert werden soll, wozu dann Vertrauen in eine Zielerreichung? Wieso ein Ziel bei vollem Vertrauen in das Leben, in die göttliche Intelligenz und die Vorsehung? (Seite 140-141) Sagt uns nicht jede höhere spirituelle Schule, dass wir ein Ego-loses Stadium erreichen sollten, in dem nur noch eines zählt : „ Nicht mein Wille, sondern Dein Wille geschehe." Her Egli, wieso reden Sie dauernd von Macht und wieder Macht? Wenn Sie den Ist-Zustand akzeptieren können und volles Gottvertrauen haben, wieso dann dieser Hunger nach Macht ? Sagte nicht Ihr öfters zitierter Jesus, 'Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht ins Reich Gottes eintreten.'? Sagte derselbe Mann nicht auch: „ Was kümmert ihr euch um Morgen, schaut doch die Vögel des Himmels..." Gottvertrauen, Vertrauen in das Leben und die dahinter wirkenden Gesetze schreit nicht immer nach Macht.
„ Das hat mit Macht zu tun, und mit der Idee der Einheit." 95
Auf Seite 166 erklären Sie uns: „ ein Maximum an menschlichem Potential ist somit erreicht, wenn ein Maximum an Liebe aktiviert wird. ( Denken Sie an Jesus und Buddha ) „ Mahatma Gandhi hat schon vor vielen Jahren wie folgt darauf hingewiesen: „ Das Gesetz der Liebe ist eine viel grössere Wissenschaft, als jede andere moderne Wissenschaft." Ferner: „ Da Liebe Einheit bedeutet, bedeutet Liebe auch Abwesenheit von Konflikt. Wo Einheit ist, herrscht kein Konflikt und wo kein Konflikt ist, herrscht Widerstandslosigkeit." (167) Ich möchte Sie daran erinnern dass alle die drei von Ihnen erwähnten Männer ein Leben lang Konflikt mit ihrer Umgebung hatten, der eine mit den Brahmins, der Hindu-Priesterkaste, der andere mit den Pharisäern und Schriftgelehrten und der letzte mit der Kolonialmacht in Südafrika und Indien. Die Krone ihres konfliktreichen Lebens endete mit der Kreuzigung des einen, der Erschiessung des andern und der Vergiftung im hohen Alter des Erleuchteten! Tausende und Abertausende von unsern Heiligen und Erleuchteten landeten auf dem Scheiterhaufen, vegetierten jahrelang in feuchten , lichtlosen Kerkern und wurden verfolgt und verleumdet und das nur weil sie nicht nur von der christlichen Liebe sprachen, sondern sie auch lebten und dementsprechend handelten! 'Wo Einheit ist, da ist kein Konflikt....' Herr Egli, wäre nicht ein wenig mehr Vorsicht und Reflektion am Platz ? Genau so unvorsichtig äussern Sie sich auf Seite 174 - 177: „ Wenn in Ihrem Bewusstsein die Idee von Krankheit, Unfall, Misserfolg, Rezession etc. vorhanden ist, dann laufen Sie Gefahr, dass dies eintreten kann.
Wenn in Ihrem Bewusstsein diese Ideen nicht vorhanden sind, dann können diese Dinge in Ihrem Leben nicht geschehen." Ich staune über Ihren Mut oder Ihre Ignoranz, so etwas überhaupt so unverfroren zu äussern! Aber Sie sagen ja selber eine Seite weiter: „Alles ist eine Frage des Bewusstseins" Wie wahr!!
„ Jeder Mensch hat in sich die Macht, über alle Umstände triumphieren zu können." 99
Herr Egli, Sie reden viel von Liebe, ja sogar von der wahren göttlichen Liebe. Haben Sie diese schon jemals erfahren? Ich habe meine Zweifel, denn irgendwie sprechen Sie über die Liebe wie der Durchschnittsamerikaner: He also loves everything, he loves his Hamburger, he loves his Honey, he loves Ketchup and he loves watching a nice war-movie...! Hören wir Ihre Worte:
„ Ich kenne das Problem, das viele Menschen damit haben. Wer während fünf Minuten 'die wahre göttliche Liebe' ausdrückt, den sieht man nicht, den hört man nicht und der kommt auch nicht im Fernsehen. Das heisst: er kann sein Ego damit nicht befriedigen, weil ihm niemand auf die Schultern klopft und für seine grosszügige Spende dankt. Aber er ist derjenige der wirklich hilft. Alle andere Hilfe ist nur Illusion, ist dazu da, um unser Gewissen zu beruhigen, um uns selbst einreden zu können, was für gute Menschen wir doch sind. Wirkliche Hilfe zur Selbsthilfe bringt dies aber nicht; das sollten wir eigentlich in der Zwischenzeit langsam gemerkt haben. Aber einmal ehrlich: ist es nicht einfacher, eimal eine kleinere oder grössere Geldüberweisung zu machen, als täglich fünf Minuten die wahre Liebe auszusenden? Wenn das mit den fünf Minuten Liebe nämlich so einfach wäre, dann würden es doch alle anwenden, dann wären die Probleme rasch gelöst. Oder nicht ?" (170)
„ Der Schlüssel zur menschlichen Macht." 117
Wunderbar, Ich hoffe Sie senden ein wenig dieser Liebe in meine Richtung! Herr Egli, zeigt sich tiefe, wahre, göttliche Liebe nicht auch in entsprechendem Handeln? Zeigt sich wahre göttliche Liebe nicht auch als Mitgefühl für andere, für alle? Lehrten uns Buddha, Jesus und alle grossen Seher nicht, dass göttliche Liebe zu Mitgefühl und richtigem Handeln führt? Sie sind ganz offensichtlich ein Ökonom, und als solcher ist natürlich Ihr Vorschlag phantastisch, denn das Bankkonto wird nicht mit unnötigen und lächerlichen Ausgaben wie für Spendenaktionen und gemeinnützige Werke belastet! Sehr wirtschaftlich; man braucht nur fünf Minuten Liebe (Narzissmus) auszusenden. Den hungernden Opfern einer Naturkatastrophe in Somalia oder Bangladesh , die diese Menschen ja dank falschem Denken auf sich gezogen haben, senden wir anstatt materielle Hilfe einfach fünf Minuten göttliche Liebe! Den Tausenden von Erdbebenopfern - die das Unglück wegen ihres Karma und falschem Denken ermöglichten -, die Hab und Gut in Sekunden verloren haben, senden wir keine materielle und finanzielle Hilfe, sondern helfen ihnen mit fünf Minuten göttlicher Liebe, wenn möglich hoch 2 ! So einfach ist Ihre Lola-Welt, Herr Egli !
„ Was ist die Welt ? Die Welt ist das, was Sie von ihr denken. Dieser Satz gibt Ihnen eine unvorstellbare Macht." 117
Sie lehren uns weiter: „ Das Problem der Armut wird nie gelöst werden können, indem man lediglich Esswaren liefert ( siehe auch den Anspruch des Buddha). Das Problem der Armut ( wie übrigens jedes Problem) kann nur über eine Änderung des Bewusstseins der betreffenden Menschen gelöst werden. Die Hilfe, die wirklich etwas bringen würde, ist eine Hilfe zur Änderung des Bewusstseins." (Seite 176) In Ihrem zweiten Buch: „Das Lola-Prinip: Die Formel für Reichtum" machen Sie uns weis, dass : „ Alles im Leben eines Menschen ist eine Frage seines Bewusstseins. Also sind auch Armut und Reichtum eine Frage des Bewusstseins - und nicht des Zufalls oder des Schicksals. Das tönt ganz harmlos, das ist es aber keineswegs. Das bedeutet nämlich, dass Armut und Reichtum nicht eine Frage der Herkunft, der Ausbildung oder des Bankkontos sind. Worauf es ankommt, ist das Bewusstsein." (Seite 13)
„ Wer verantwortlich ist, hat Macht, Macht über sein eigenes Leben. „ Lola 2, 43
Sie wollen mir doch nicht sagen, dass Martin Ebner , oder ein George Soros, ausser ihrem Hobby der permanenten Geldvermehrung, ein hochentwickeltes Bewusstsein haben, auch wenn der zweite noch soviel Wohltätiges unterstützt? Was halten Sie von einer Kultur, die es einem Einzigen ermöglicht, innert ein paar Jahren - beginnend als einfacher Bankangestellter- , dem Allgemeingut ein eigenes Vermögen von 2-3 Milliarden abzuzwacken? Nach Ihnen machen wir ja unsere Welt mit unserem Denken. Stimmt da schlussendlich etwas in der Denkstruktur unserer Politiker und unserer Elite nicht ? Was herrschen für Denkprioritäten, wenn eine Gesellschaft solche Exzesse perönlicher Bereicherung zulässt und sich sogar noch 'christlich' nennt? Können Sie sich vorstellen, dass ein Buddha, Sokrates, Plato, Jesus, Spinoza, Kant, Fromm, Mahatma Gandhi oder Hermann Hesse einer solchen wunderbaren Geldvermehrung zustimmen würden? Aber waren nicht gerade die oben erwähnten Leute Menschen mit einem hochentwickelten Bewusstsein? Der Fairness halber muss ich zwar zugeben, dass Sie im Lola-Buch 2. Seite 10 uns folgendes sagen: „ Jemand, der Millionen hat und diese Millionen durch aktive Geschäfte oder durch Spekulationen vermehren will, ist kein reicher, sondern ein armer Mann. Er wird immer zuwenig haben."
„ Wäre Gott nicht im Geld, so wäre er nicht allgegenwärtig." 2. Lola -Buch 15
„ Sie sind das, was Sie von sich denken. Das bedeutet Macht und nochmals Macht." 118

„ Alles ist eine Frage des Bewusstseins"; wie recht haben Sie mit dieser Aussage! Wenn unsere Elite das Bewusstsein hätte, dass alles Eins ist, dass in jedem Lebewesen, vom Geringsten bis zum höchst Entwickelten, Gott selber, der Schöpfer von allem, pulsiert, dann würde jeder Lebensakt ein Dienen gegenüber diesem Ganzen. 'Bewusste' Menschen würden dann vom Kuchen nur soviel nehmen, wie ihnen für ein gutes, aber nicht vulgär reiches Leben gehört. Ein 'bewusster' Firmenbesitzer wäre sich bewusst, dass eine Entlöhnung unter dem Existenzminimum in die Armut führt. Ein 'bewusster' Geschäftsmann wäre sich bewusst, dass Waren, die unter den unmenschlichsten Bedingungen in der dritten Welt produziert werden, für die Ausgebeuteten nichts mit positivem Denken zu tun haben. Ungerechte Verteilung , zu grosse Unterschiede zwischen Reich und Arm, erzeugen bei den Verlierern des Systems Neid, Missgunst, Wut und Hass auf diejenigen die sich am Gemeinwohl übermässig und unverantwortlich bereichern. Da mögen die Gewinner auch noch so viel göttliche Liebe, kosmische Vibrationen und Lola- Energien aussenden. Eine bewusste Elite weiss um diese Faktoren und ist sich ihrer Verantwortung gegenüber dem Schwächern und Verlierern bewusst. Sogar die deutsche Verfassung sagt uns, dass Kapital eine soziale Verantwortung hat, und die Idee der sozialen Marktwirtschaft fundiert auf dieser Philosophie. Zudem weiss jeder mit Bewusstseinsfragen Vertraute, dass je mehr Bewusstheit der Mensch hat, je mehr er aus seiner eigenen Innenwelt lebt, desto weniger er sein Glück in der Aussenwelt von Reichtum, Macht ( Ihr Favoritenwort !!) und Konsum sucht, eine Behauptung, die von jedem Weisen von Ost bis West jederzeit bestätigt wird . Ein bewusster Mensch verhält sich liebend, solidarisch und hilfreich gegenüber seinem Nächsten, und zwar ohne auf eine Belohnung im Himmel zu hoffen, denn je bewusster er ist, desto mehr erkennt er sich selber in der ganzen Schöpfung. Ich muss zwar zugeben, dass Sie, Herr Egli, mit Ihrer Botschaft ausgezeichnet in die gegenwärtige New -Age und Esoterik- Spiritualität passen. Keine Philosophie kommt heute bei den Repräsentanten des shareholder value und Neo-Liberalismus besser an! Meiner Meinung nach müssten Ihnen der „Vorort" und die Golfclubs der Zürcher Goldküste die Ehrenmitgliedschaft geben!
Meine Botschaft erzeugt keine Ohnmacht, sondern Macht. Lola 2, 43
Wenn Geben statt Nehmen das Leitmotiv unsere Kultur wäre, dann würde jeder seiner Disposition, seinen Talenten und seiner Stärke entsprechend willig- da ja voller Bewusstheit - zum Wohle des Ganzen beitragen Mit dieses Sätzen plädiere ich nicht für einen Kommunismus oder eine Nivellieung aller auf gleicher Stufe. Jeder soll nach seiner Leistung, seinem Einsatz, seiner Kreativität, Ausdauer usw. belohnt werden, und dabei missgönne ich keinem für seine Belegschaft besorgten Patron sein grosses Haus, sein Ferienhäuschen und seine, von mir aus, zwei Mercedes usw. Selbstverständlich sind in jedem gesunden Wirtschaften ein guter Gewinn für ein Unternehmen von grösster Bedeutung. Von mir aus kann einer Multimillionär sein; wichtig ist schlussendlich nur , wie er seinen Ueberschuss zum Wohle aller, und nicht nur seiner selbst, investiert. Innovative und tüchtige Unternehmer, Leute mit Ideen, sind für unsere Gesellschaft und unsern Wohlstand lebenswichtig, denn sie schaffen hauptsächlich Arbeitsplätze und Gemeinwohl. Dies sollten sich hin und wieder besonders extrem linke Kreise hinter die Ohren schreiben! Mehr Eigenverantwortung und Flexibilität sind sicher keine übertriebenen Forderungen für die Zukunft. Wer sich aber unverhältnismässig am Allgemeingut bereichert, lebt logischerweise auch von der erbrachten Arbeits- und Lebensenergie anderer. Ganz klar, dass wenn ein gewisses Mass der Selbstbelohnung überschritten wird, dies nicht viel anderes bedeutet als Diebstahl, besonders in solchen Fällen, wo das Geld von alleine für den Besitzer 'arbeitet'. Der Abendländer sollte doch wissen, dass das Christentum über Jahrhunderte das Zinsverbot kannte; im Islam kennt man es noch heute. Spricht nicht die Bibel ganz klare Worte für jeden Gläubigen : „ Du sollst weder dein Geld noch deine Nahrung gegen Zins und Wucher geben. „ 3. Mose 25,37 „„ Du darfst von deinem Bruder keine Zinsen nehmen. „ 5. Mose 23,20 auch 2. Mose 22,24 Selbstverständlich hat kein vernünftiger Mensch etwas gegen einen kleinen Zinsbetrag, der über der Inflationsrate liegt. Aber wohin steuert unsere gegenwärtige 'christliche' Kultur.? Wohin führen uns die global players der Wallstreet und der Bahnhofstrasse? Eine 'bewusste' Elite wäre sich bewusst über die globale Vernetzung und wäre sogar aus Eigeninteresse an einer gerechteren Verteilung des Wohlstandes interessiert. Am besten geht es allen, wenn alle einigermassen meschenwürdig, ohne Existenzangst leben und sich frei entfalten können. Nach den Aussagen des Buddha gehört es sogar zu den Pflichten der Herrschenden, keine Armut aufkommen zu lassen. Man kann nur hoffen, dass der gegenwärtige Neo-Liberalismus nicht wieder in Zustände wie im 19. Jahrhundert führt, denn scheinbar existieren unglaubliche geschichtliche Gedächnislücken, sonst würden sich Leute an die Revolutionen in Russland, China und Kuba erinnern.! Auch der ganze Hitler-Faschismus war ein Produkt katastrophaler Lebensbedingungen. Die Weisen der Bibel, immerhin das göttlich inspirierte Buch für 2,5 Milliarden Juden, Christen und Muslims (Auch die Muslims akzeptieren die Propheten der Bibel) , führten das Halljahr oder Jubeljahr ein, um allzugrosse Ungerechtigkeit zu vermeiden. Schon je von diesen ( positiven oder negativen?) Gesellschaftstheorien gehört?
Herr Egli, glauben Sie wirklich, dass durch ein verändertes Denken die 300 Mio ärmsten Inder und 200 Mio Afrikaner, die in bitterster Armut leben, dank Ihrem LOLA-Prinzip in wenigen Jahren zu Reichtum kommen würden? ! Erklären sie diesen Menschen, dass eine Millirade der ärmsten Erdbewohner 1.4 % des globalen Einkommens erhält, während die reichste Milliarde 84 % erhält? Hunderttausende in einem Slum in Kairo oder Calcutta müssen nur 'reich' denken, und alles löst sich von selber !!?? Denn Sie empfehlen diesen Menschen :
„ Im LOLA-Prinzip heisst es nicht ' Ich werde reich sein' sondern ' Ich bin reich'! Hier- und Jetzt. Sofort. Augenblicklich.Weshalb auf eine ungewisse Zukunft warten, wenn Sie jetzt, sogleich, reich sein können? Sie brauchen es 'nur' zu denken." (Lola 2 Seite 60) 500 Mio von einer Minute auf die andere sind sofort reich nach der LOLA-Lehre ! Einmalig, was Sie uns verkünden, Herr Egli.! Aber bitte, als Oekonom; denken Sie doch ein wenig darüber nach, was Sie Ihren Lesern zumuten !
Sie unterrichten uns im Lola 2, Seite 11 : „ Jede Energie unterliegt physikalischen Gesetzmässigkeiten; also unterliegt auch das Geld physikalischen Gesetzmässigkeiten. Armut und Reichtum haben somit eher etwas mit Physik als mit Psychologie oder mit Moral zu tun." Auf Seite 65, äussern Sie sich wieder meiner Ansicht nach sehr gefährlich „ Niemand soll mir erzählen, Armut sei Zufall. Es tönt vielleicht brutal, aber ich kann es nicht ändern: Armut hat immer mit einem Mangel an Liebe dem Leben gegenüber zu tun. Kein Mensch, der dem Leben ( sich selbst eingeschlossen ) eine genügende Portion Liebe entgegenbringt, ist dazu verurteilt, in Armut zu leben. ... Und das bedeutet wiederum: man kann mit der Liebe auch jedes Problem der Armut lösen. Armut löst man nicht mit Geldspenden; Armut löst man mit Liebe. .... Es kostet weniger und bringt mehr." Lola 2, 66. Bei der nächsten Gatt-Runde schlagen Sie den reichen Ländern vor, Liebe zu senden und den armen Ländern sagen Sie, sie sollen 'reich' denken!! Brasilien, z.B. ist ein Land, in dem eine riesige Kluft zwischen Armen und Reichen besteht. Das Land muss mehr als 100 Milliarden US-Dollar an Kredit zurückzahlen. Nach Russel (1994) verlassen jedes Jahr 50 Milliarden US-Dollar in Form von 'Fluchtkapital' das Land und verschwinden auf Bankkonten in verschiedenen Ländern - mehr als genug, um das Schuldenproblem deutlich zu mildern. Vor kurzem schrieb die buddhistische Zeitschrift 'Ursache-Wirkung' (Nummer 23) zum Thema „BUDDHA IM WIRTSCHAFTEN": „ Die Missachtung der Rechte der Menschen wurzelt in Gier, Hass und Nichtwissen. Das aktuelle dominierende Paradigma eines ökonomischen Rationalismus sanktioniert Gier als fundamentales Gut. Dies führt zu den grossen Unterschieden hinsichtlich materiellen Reichtums und trägt nur wenig dazu bei, um Armut zu verringern. Die Resultate erzeugen Hass und jene Extreme, die in der Missachtung der grundlegenden Menschenrechte münden. Im Grunde ist es Nichtwissen, das das aktuelle Denken beherrscht. (Von mir hervorgehoben !) Die verführerische Natur des Materialismus und der wilde Lebensstil der heutigen Angestellten, die in ihrer Karrierespirale gefangen sind, macht es leicht, die Vier Edlen Wahrheiten nicht zu erkennen." (Seite 88)


Mein Freund, Sie kennen sicher die Geschichte aus dem vorderasiatischen Raum. Ein Mann kommt zu seinem spirituellen Meister und sagt: „ Zeige mir die Hölle!" Der Meister gewährt ihm einen Blick ins Jenseits und der Mann sieht einige Menschen mit viel zu langen Löffeln, bei Schüsseln voller Köstlichkeiten sitzen, jeder von ihnen voller Wut und Frust. „Und jetzt zeige mir den Himmel," sagt der Mann. Der Meister gewährt ihm wieder den Einblick, und siehe da, dasselbe Bild. „ Ja, wo ist denn da der Unterschied?" fragt der Mann. „Sieh," sagt der Meister. Der Mann erblickt, wie die Menschen in der Hölle vergeblich versuchen die köstliche Nahrung mit den viel zu langen Löffeln in ihre eigenen Münder zu bekommen, im Himmel hingegen wirken alle gut gelaunt und füttern sich gegenseitig.


Herr Egli, es ist amüsant, wie Sie immer an die Kosten und die Rentabilität denken und wie Sie die Armut mit Ihrer Liebe zum Verschwinden bringen! Einer Liebe, die sich nicht als Mitleid, Mitgefühl, Nächstenliebe, Solidarität und entsprechendem Handeln äussert, sondern nur darauf bedacht ist, in ja keiner unwirtschaftlichen Weise das Bankkonto oder den Geldbeutel zu strapazieren! Haben Sie schon jemals den Spruch gehört, dass Geben seliger ist als Nehmen? Glauben Sie mir; ein bewusster Mensch gibt - immer den Umständen und seiner Kapazität entsprechend - freudig; sei es Liebe, Verständnis, Unterweisung oder materielle Hilfe, denn es entspringt seiner innersten Natur und er denkt nicht immer wie Sie, an Macht und den Kostenfaktor. Liebe (ausser Ihre LOLA -Liebe ! ) äussert sich auch nicht wie: „ Liebe hat sehr viel mit Macht und Wohlstand zu tun „ 189 oder „ Wer Reichtum will, braucht Macht; Macht über sein eigenes Leben." Lola 2, Seite 35 Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass weder ein Jesus oder Buddha , noch ein J. Krishnamurti oder Mahatma Gandhi ihren Schülern folgende Sätze zuflüstern würden: „ Wenn es um Reichtum und Geld geht, kann es auch ganz nützlich sein, seinem Bankkonto Liebe zu senden; weshalb auch nicht ? ... Wenn Sie Ihrem Bankkonto Liebe schicken, dann bedeutet das, dass Sie dem Leben Liebe schicken. Dann kommt auch Liebe zurück." Lola 2, 68 Hier geht mir sogar als geborener Negativdenker die Luft aus und es erübrigt sich jeder Kommentar!!!
„ Das gibt dem Menschen, das heisst Ihnen, eine gewaltige Macht." 127
Sie sehen, Herr Egli, alles ist eine Frage des Bewusstseins, eine Frage des' richtigen' Denkens! Merken Sie sich Ihren Spruch: „ Es gibt nichts Wichtigeres auf der Welt als das, was ICH JETZT DENKE !" Sie zitieren öfters Hermann Hesse in Ihrem Buch „ Das Lola-Prinzip". Aus seinem Buch „ Siddharta" angeln Sie die tiefsten Lebensweisheiten. Können Sie sich an Vasudeva und Siddharta, die zwei Fährmänner am Fluss noch erinnern? Lässt Hermann Hesse diese Männer nicht am Ende eines erfahrungsreichen und gottergebenen Lebens, die höchsten Weisheiten sprechen! Zwei Weise mit Gotteserfahrung und nicht unersättlichem Verlangen nach Macht! Merken Sie sich auch, dass Hesse, einer der ganz grossen mystischen Autoren unseres Jahrhunderts, auch nach der Herausgabe von „Siddharta", äusserst kritisch über die damalige Gesellschaft richtete, urteilte und verurteilte. Ich empfehle Ihnen die zwei Bände: Hermann Hesse: „ Lektüre für Minuten".
„ Was im Kopf ist, muss noch lange nicht im Bewusstsein sein." Lola 2 Seite 14 Herr Egli, heisst das letztendlich , dass Sie vielleicht doch noch den unbewussten Aspekt des Menschen akzeptieren? Ein Teil des Menschen den man nicht einfach mit gutgemeinten Phrasen und positivem Denken überlisten kann? Gibt es am Ende auch für Sie doch noch einen Schatten, wo all das Unbewusste seiner Bewusstwerdung wartet? Man muss ja nicht unbedingt Augustinus glauben, der einmal sagte: „ Der Weg zum Himmel führt durch die Hölle", aber wie mancher gutmeinende Pfarrer und Seelsorger faselte ein Leben lang von Liebe und Gottesheil und endete in reifen Jahren in der grössten spirituellen Krise, verlassen von seinem lieben Gott und all den wunderschönen Illusionen!! Sicher ist eine gesunde positive Lebenseinstellung, verbunden mit konstruktivem Denken, der richtige Weg für ein erfülltes glückliches Leben, aber das Leben besteht eben auch aus Hoch und Tiefs, Licht und Schatten, Freud und Leid, und um diese Erkenntnis lohnt es sich nicht, auch mit den besten positiv Denker-Methoden und Lola - Prinzipien , herumzumogeln. „ Erkenntnis ist Sache des Bewusstseins." sagen Sie. Ist sich Herr Egli seiner selbst voll bewusst ? Seiner unterdrückten Ängste, Aggressionen, Machtgelüste, Komplexe, Verdrängungen usw. usw. ? Wenn ja, dann Hut ab, wenn nein, dann möchte ich Sie nochmals an J. Krishnamurti erinnern:
„ To ignore evil, is to let it grow."
Herr Egli, ich bin, wie ich schon anfangs des Briefes erwähnte, kein Bewusstseinsexperte, aber ich vermute, dass auch Sie nicht in einem Advaita-, Nondualen-Bewusstsein, leben. Wären Sie auf einer solchen Bewusstseinsebene , so hätten Sie nicht ein solches Buch geschrieben, denn Zuvieles 'riecht' in Ihren Zeilen nach Macht und dem fast krankhaften Verlangen nach Allmächtigkeit!


Noch eine kurze Geschichte:
Vor langer, langer Zeit wohnte ein alter Guru in einer abgelegenen Einsiedelei des Himalaya. Der Meister war als grosser Vedantin und gotteserfahrener Mann bekannt unter der einheimischen Bevölkerung. Er lebte so weit von jeglicher Zivilisation weg, dass er selten besucht wurde. Mit ihm zusammen lebten einige Schüler, die er in die höchsten Lehren des Yoga und Advaita- Vedanta einweihte. Die Schüler waren alle auf verschiedenen Erkenntnisstufen, und wie es grosse Weise und Erleuchtete pflegen, unterrichtete sie der Guru ihrem Verständnis und Auffassungsvermögen entsprechend. Einen besonders weit fortgeschrittenen Jünger lehrte der Meister über Jahre hin, dass Gott in allem manifestiert ist und dass er Gott in allem sehen soll. Dieser nahm sich diese Unterweisungen zu Herzen und reinigte seinen Geist und sein Innerstes durch jahrelanges Meditieren und durch intensivste spirituelle Praxis von harmvollen Gedanken und destruktiven Tendenzen.
Eines Tages schickte ihn der Guru auf die beschwerliche lange Reise in die nächstliegende grössere Stadt, um einige wichtige Aufträge zu erledigen. Beim Weggang ermahnte ihn der Meister ein letztes Mal eindringlich, Gott in allem zu sehen. Der Jünger verliess die Einsiedelei, und nach tagelangem Unterwegs erreichte er die Stadt. Er hielt sich getreu an die Worte seines Guru und versuchte Gott in allem und in jeder Situation zu sehen. Als er munteren Herzens der verkehrsreichen Strasse entlang schritt, fiel die vor ihm schreitende Menschenmenge in Panik und rannte schreiend nach allen Seiten. Der Jünger behielt seine Ruhe und ging unbeirrt seinen Weg, ohne sich von den wegrennenden Menschen beeindrucken zu lassen. Vor ihm sah er aber plötzlich einen wild hin und her rennenden Elefanten und der Treiber schrie aus voller Kehle: „ Rennt weg, rennt weg, ich hab die Kontrolle über den verrückt gewodenen Elefanten verloren. Rennt weg! „ Der Schüler nahm keine Notiz und sagte sich ; Du sollst Gott in allem sehen. Kurz darauf warf ihn der wildgewordene Elefant in den Strassengraben wo er schwer verletzt liegen blieb.
Nach monatelangem Heilungsprozess und unsäglichen Schmerzen erreichte der Schüler hinkend und voller Narben die abgelegene Einsiedelei seines verehrten Gurus. Dieser umarmte und fragte ihn: „ Mein Sohn, was ist denn passiert?" Der Jünger erzählte seinem Meister mit weinenden Augen die Geschichte, die sich in der Stadt abgespielt hatte und machte diesen darauf aufmerksam, dass er wortgetreu der Lehre des Guru gefolgt sei und versucht habe, Gott in allem zu sehen. Darauf erwiderte der Meister : „ Aber mein Sohn, hast du denn Gott nicht gehört, als er als Elefantentreiber dir zugerufen hat, du sollst wegrennen?"


Werter Freund; Nehmen wir an, Sie hätten keine Ahnung, wie Rosen aussehen. Was würden Sie sagen, wenn ich Ihnen die wunderschönsten duftenden Rosen überreichen würde, Sie aber nicht vor den Dornen warnte ? Ihr LOLA-Prinzip ignoriert die Dornen, und darum nahm ich mir die Mühe, Ihnen zu schreiben, ganz nach dem Motto:
„ Wo die Pflicht gebeugt zu Sprechen, da ist Schweigen ein Verbrechen."
Am Schluss Ihres Buches versprechen Sie Ihren Lesern folgendes: „ Wenn tatsächlich alles EINS ist, dann heisst das doch logischerweise: wir sind auch EINS mit Gott. Wir sind EINS mit dieser allmächtigen, allwissenden, all-liebenden Macht. Also: wir werden nicht sein wie Gott, wir sind Gott!"
„ Sie sind tatsächlich ein allmächtiger Mensch." 120
Lieber Herr Egli, da Sie ja der allmächtige, allwissende und all-liebende Gott sind, könnten Sie anstatt unwirtschaftlich fünf Minuten lang göttliche Liebe auszusenden, nicht gleich die ganze Welt heilen und uns alle teilhaben lassen an Ihrer Erleuchtung und Ihrem Gottesbewusstsein ?!
„ Wir sind Gott. Jetzt. Wir haben lediglich vergessen, dass wir Gott sind. Wir haben vergessen, dass wir allmächtig , allwissend , dass wir Liebe sind. „ 194
Ihre letzen Aussagen im Buch lassen praktisch nur eine Schlussfolgerung zu: „ Ein Minimum an Differenzierung bedeutet ein Maximum an Narzissmus." Ken Wilber

Zum Schluß ein paar Gedanken für LOLA- JüngerInnen und New-Age Esoteriker:

• Das Karma-Gesetz ist, wie wir alle wissen, gerecht. Was machen Sie, wenn ein erwachsener Mann ein zehnjähriges Mädchen vergewaltigt und Sie kommen ihm über den Weg? Das Gesetz des Karma ist immer gerecht!
• Was machen Sie, wenn drei ältere Jungen brutal auf einen Schwächern einprügeln. Schauen Sie weg, weil Sie wissen, dass es im Universum keinen Zufall gibt?
• Sie wissen um die Ausbeutung von Kindern in einer indischen Werkstätte eines Ihrer Kunden. Sie schauen darüber weg, denn jeder zieht das Leben seinen Gedanken entsprechend auf sich.
• Herr Egli unterrichtet uns: „ Armut hat fast immer etwas mit Mangel an Liebe zu tun". Lola für Reichtum. 66 Er beschwört uns : jedem nach seinem Karma und seinen Gedanken. Dieses Gesetz ist demzufolge der Grund wieso die „ lieblosen „ Kinder in Indien schon mit vier Jahren 10 Stunden am Tag Teppiche knüpfen müssen.
• „ Wir sind immer nur die Opfer unseres eigenen Denkens." 37 Wer die ganze Barbarei, die im Namen des Islam und Allahs in Ägypten, Algerien und im Sudan geführt wird, hinterfragt, ist Opfer seines negativen Denkens!
• Wenn ich feststelle, dass in nordischen Ländern wie Norwegen, Schweden usw. die Frauen einen viel höheren politischen und sozialen Status als in südlichen katholischen Ländern haben und mich als Frau für mehr Gleichberechtigung einsetze, bin ich ein Opfer meines Denkens! Denn die Welt ist ja perfekt!
• Die soziale Ungerechtigkeit - auch gegenüber den Frauen- hat im Hinduismus, Islam und Katholizismus nichts mit der Religion zu tun, sondern mit falschem Denken, denn im Kosmos gibt es keinen Zufall und keine Opfer! 121
• Dass Millionen von Kinder hungern, ist das Resultat falschen Denkens!
• Dass Millionen von Kinder unter widrigsten Bedingungen arbeiten müssen, ist das Resultat ihres in früheren Leben angesammelten Karmas!
• Wenn Hunderttausende von Drittwelt- Mädchen an die Porno-Industrie und in die Bordelle verkauft werden, ist das ihre eigene freie Entscheidung, denn Herr Egli sagt uns klar und deutlich: „ Sie sind also nicht irgendeiner guten oder schlechten Welt ausgeliefert. Sie ganz allein bestimmen Ihre Welt. Sie entscheiden, ob Ihre Welt gut oder schlecht ist." 85
• Wenn Frauen im Iran bei 45°C verschleiert sein müssen und von jeglichem öffentlichen politischen Leben ausgeschlossen sind, dann hat das nichts mit den islamischen Schriften und islamischer Theologie zu tun, sondern nur mit dem falschen Denken dieser Frauen!
• „ Es gibt keinen Zufall im Leben, das Gesetz des Lebens ist gerecht." sagt uns LOLA. Wenn Ihr Grosskind in einem naheliegenden Weiher am Ertrinken ist, dann wissen Sie, dass es keinen Zufall im Leben gibt, und dass diesem Kind nach seinen Gedanken geschieht, denn es zieht diese Situation auf sich, bis es im nächsten Leben lernt, richtig zu denken!
• Wenn Ihre Frau vor Ihren Augen vergewaltigt wird, dann urteilen Sie nicht über die Situation, denn Sie wissen , auch ihr geschieht in dieser Welt nach ihren Gedanken. Sie werten nichts, Sie urteilen und verurteilen nicht, sondern senden nur wahre göttliche Liebe und positive Energien! Sie wissen ja auch, dass alles eine Frage des Bewusstseins ist und es sowieso keine objektive Welt gibt!
• Wenn Hitler und seine Schergen wieder auftauchen




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