Von: Mario Mantese
Mario Mantese

Flugstunden für Engel

Nach Jahrzehnten der spirituellen Begleitung von Menschen, die sich von ihm in ihrem Wesenskern berühren lassen, nach dem Verfassen von mehr als einem Dutzend spirituellen Büchern lässt Mario Mantese einem weiteren seiner Talente freien Lauf: In gereimten Versen bringt er Menschlich-Allzumenschliches zur Sprache, Freuden und Problemchen, wie sie uns nur allzu vertraut sind. Gebunden, 93 Seiten, mit zahlreichen farbigen Illustrationen von Hansjörg Weyermann, € 15.–, Fr. 18.–, ISBN 978-3-905752-23-6


Von: Mario Mantese

Flugstunden für Engel

Mario Mantese

Nach Jahrzehnten der spirituellen Begleitung von Menschen, die sich von ihm in ihrem Wesenskern berühren lassen, nach dem Verfassen von mehr als einem Dutzend spirituellen Büchern lässt Mario Mantese einem weiteren seiner Talente freien Lauf: In gereimten Versen bringt er Menschlich-Allzumenschliches zur Sprache, Freuden und Problemchen, wie sie uns nur allzu vertraut sind.


Mit einem Augenzwinkern berichtet der einstige Soul-Musiker und heutige Weisheitslehrer von Biene Hermine, von vielbeschäftigten Schutzengeln und von Schnecke Balthasar. Einige seiner Figuren sind Stammgäste im Ventil, einer Bar, in der sie sich volllaufen lassen, andere streben nach Erleuchtung und höheren Weihen. Ein heiteres Lesevergnügen zum Schmunzeln und Glätten von Runzeln.

Gebunden, 93 Seiten, mit zahlreichen farbigen Illustrationen von Hansjörg Weyermann, € 14.–, Fr. 22.–, ISBN 978-3-905752-23-6

Buchauszug

Egon, der Hund Egon ist mein Name, ich bin ein alter Hund, habe kurze Beine und bin auch eher rund In meinem Fell juckt eine Zecke, sie fällt nicht ab, auch wenn ich lecke Kriege nur noch Hundekuchen und darf die Pudeldame nicht besuchen Mein Meister möchte immer spielen und nennt mich manchmal einen Lieben Er wirft den Stock, ich muss rennen, obwohl die Pfoten längst schon brennen Er sagt mir, rennen sei gesund für einen kleinen, alten Hund Ich muss gehorchen, hab keine Wahl, sonst wird mein Leben gleich zur Qual Böser Hund, du schlimmes Tier, gehorche sofort, komm zu mir Sitz, gib Laut, reich mir die Pfote, ich will einen Hund der besseren Sorte Gehorche jetzt für mehrere Wochen, sonst gibt‘s für dich nie mehr einen Knochen Mein Fell muss glänzen, es wird ge­waschen mit Flüssigkeiten aus diversen Flaschen Er sagte mir, ich sei ein Stinker wie Nachbars Hund, der alte Pinkler Im «Ventil», in seiner Bar, ist nicht alles wunderbar, zwischen Stühlen muss ich liegen, überall hat’s tote Fliegen Rauch und Lärm macht mir zu schaffen, am Boden gibt’s auch nichts zu gaffen Kampfhund Fredy kommt herein, beißt mich kurz mal gleich ins Bein Bin zu klein, um mich zu wehren, muss den Schwanz nach unten kehren Darf nicht jaulen und nicht stören, sonst kriege ich gleich was zu hören Sei still, mach Platz, gib mir die Pfote, du kleine, alte Pfefferschote Hunde halten ist nicht schwer, Hunde­leben umso mehr. Mario Mantese





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