SPUREN Nr. 123 / Frühling 2017

Stimmen – ständig und überall sind wir von ihnen umgeben: Einflüsterungen, Argumente, Lockungen, Befehle, Melodien, Wörter, Behauptungen, Zutexten, Lügen, Schmeicheleien, Überhörtes und so weiter. Selbst wenn es von aussen her ruhig wäre, gibt es Stimmen in uns drin, die wir mehr oder weniger bewusst wahrnehmen und denen wir Folge leisten. Wie lassen sich die vielen Stimmen von ihrer Qualität und Bedeutung her unterscheiden? Was ist fremd und raubt Energie, was wohlwollend und hilfreich?
Weit mehr Menschen, als gemeinhin angenommen, sind von dem Phänomen betroffen. Sie hören Stimmen. Was die meisten für Hirngespinste oder für eine psychiatrische Störung halten, ist für sie prekäre Normalität. Aus Angst, für verrückt gehalten zu werden, schweigen sie meist über ihre Wahrnehmungen. In Selbsthilfegruppen wie der deutschen Vereinigung «Stimmen hören eV» tauschen sie sich darüber aus, wie sie mit der teils lautstarken Anwesenheit anderer in ihrem Leben zurechtkommen. SPUREN Nr. 123 zeigt teils prominente Menschen, die mit den Stimmen in ihrem Leben einen produktiven Umgang gefunden haben.

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