SPUREN Blog von Marc Zollinger

Marc Zollinger lebt in den Bergen bei Rieti, nordöstlich von Rom. Er berichtet für die NZZ aus Italien, schreibt Globi-Bücher und ist seit vielen Jahren Schüler des Sri Papaji Centers, das von der italienischen Advaita-Meisterin Neeraja geleitet wird; www.sripapajicenter.net
Kontakt: mzollinger(at)gmail.com



Zu sich selber finden
Von:Marc Zollinger

Sich Zeit für sich nehmen. Zu sich selber finden. Geflügelte Sätze. Auch ich habe mich an sie gehalten. Habe an sie geglaubt. Wann war das? In den 80er, 90er Jahren? Ich reduzierte das Arbeitspensum, zog mich zurück, in die Berge, auf den Balkon, um endlich endlich endlich zu mir zu finden. Gefunden[mehr]



Auf dem Set mit Buxbaum
Von:Marc Zollinger

«Was für ein Film!», sage ich öfters zu mir selber, wenn sich gerade wieder vor meiner Linse etwas Abenteuerliches abspielt. Ich klatsche dann Beifall für die besonders gelungene Szene. Aber nur still für mich. Meistens bin ich ja selber mehr oder weniger am Geschehen beteiligt und muss in meiner Ro[mehr]



Die Suppe der Wahrheit
Von:Marc Zollinger

Was für ein Wort! Gross. Schön. Und ganz schön konfliktreich: die Wahrheit. Alles, was man darüber sagen kann, ist nämlich falsch. Die Wahrheit ist nicht dies und auch nicht das. Neti Neti – wie es auf Sanskrit heisst. Nicht dies, nicht das. Das ist die Schlussfolgerung der Upanishaden, diesem mehre[mehr]



«Und wenn schon …» 4 Bilder zu Ostern
Von:Marc Zollinger

Ostern ist ein schönes Fest. Es bringt eine Süsse mit sich. Nicht nur der Schokolade wegen. Nicht nur des Frühlings wegen. Nicht nur der schönen Begegnungen in schönem Rahmen wegen. Ostern ist ein magischer Moment mit grosser Bedeutungskraft. Der Lehrer meines Lehrers meiner Lehrerin entschlüsselt i[mehr]



Das Ende unter der Pinie
Von:Marc Zollinger

Die vergangenen zwei Tage haben wir eine Pinie gestutzt. Das ist eine Arbeit, die viel Aufmerksamkeit verlangt. Die Äste, die abgesägt werden, können dick und schwer sein, und sie wachsen in grosser Höhe. Erschwerend kam hinzu, dass es wenig freien Platz gab, wohin die abgesägten Äste hätten fallen [mehr]



Natürliche Schönheit
Von:Marc Zollinger

Nach dem Schnitt kommt das grosse Aufräumen. Die Äste der Pinien lagen auf dem Boden des Gartens zu Berglandschaften getürmt. Einer von uns trennte die Triebe von den Ästen ab. Ein anderer zersägte sie zu Brennholz. Und noch ein Gärtner lud das nicht verwertbare Material mit der Heugabel auf den Las[mehr]



Schlafender Drache über Rom
Von:Marc Zollinger

Lanuvio hält sich gut versteckt. Das Dörfchen, zu dessen Füssen wir wohnen, befindet sich nur 33 Kilometer südöstlich von Rom und ist dennoch meilenweit von der Grossstadt entfernt. Touristen kommen nicht hierher. Auch die Städter, die an den Wochenenden ins Grüne fahren, bleiben Lanuvio fern. Sie g[mehr]




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